* neues export gesetz


Um es zusammenzufassen... es geht bei der neuen Regelung um die "Shipper Export Declaration" (SED), die wir als Verschiffungsfirma bei jeder Verschiffung beim sogenannten "Census Bureau" - der Amerikanischen Volkszählerbehörde - einreichen müssen. Auf der Export Declaration konnten wir bis heute immer ohne Probleme den Kunden aus dem Ausland als "Shipper" eintragen, solange wir vom Kunden eine Vollmacht und eine Passkopie hatten. Ab dem 24. März wird das nicht mehr möglich sein. Danach wird es auf der SED nur noch 2 Arten von Shippern geben:

1) DER KUNDE, aber nur, wenn er (oder sie) zum Datum des Kaufes des Autos auch in den USA war. Als Beweis müssen wir die Passkopie und das Besucher-Visum als Kopie in der Akte haben. Diese Variante ist die einfachste, wenn Sie das Auto vor Ort in den USA kaufen.
2) DER VERKÄUFER, aber dieser - und jetzt wird es interessant - muss uns seine sogenannte Employer Identification Number (EIN) vorlegen. Diese Nummer muss stimmen, da das Census Bureau diese gegenchecken wird und uns verantwortlich macht, wenn wir gefälschte oder ausgedachte Nummern einreichen.

Wie bekommt der Verkäufer diese EIN-Nummer? Das ist einfach. Die meisten Dealerships, also der typische Autohändler mit Showroom und 100 Autos auf dem Hof, hat so oder so schon eine EIN-Nummer. Das ist ein Muss, wenn man in Amerika ein Geschäft aufmacht. Für Privatverkäufer jedoch nicht. Diese müssen dann auf der Webseite des Internal Revenue Service (IRS), also der US-Steuerbehörde, die EIN-Nummer beantragen. Das dauert nur ein paar Minuten. Hier der Link dafür: www.irs.gov

Aber genau hier liegt das Problem - kaum ein Amerikaner wird das machen, denn dann muss er Steuern auf den Verkauf bezahlen. Die meisten privaten Verkäufer werden das aus "Paranoia vor Big Brother" vermutlich ablehnen.

Das bedeutet, dass Sie in Zukunft leider nur noch zwei Möglichkeiten haben wenn Sie sich ein Auto von Privatanbietern kaufen möchten:
1) Sie überzeugen den Verkäufer sich eine EIN-Nummer zu besorgen
2) Sie benutzen einen US-Zwischenhändler, der die Autos für Sie kauft und dann seine EIN-Nummer zur Verfügung stellt

Die gleiche Regelung gilt übrigens nicht nur für Autos, sondern auch für die Verschiffung von Motorrädern, Booten, Wohnmobilen, Ersatzteilen und anderen Waren. Wer es gerne ganz genau nachlesen möchte - der Gesetzestext kann hier angezeigt werden: www.census.gov

Bei Problemen wenden Sie sich gerne an uns.